Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsgruppe Bocholt-Rhede

Bochum ich häng an Dir

Die Teilnehmer der Tagestour „Tief im Westen – Bochum ich häng an dir“ lernten Bochum von seiner hügeligen, aber auch grünen Seite kennen. Zunächst bot sich ihnen auf dem Tippelsberg (ehem. Deponie; 150 NN) ein einzigartiger Überblick über Bochum und das Ruhrgebiet bis ins Münsterland und das Sauerland. Vorbei am Naherholungsgebiet „Ümminger See“ und dem bekannten „Kemnader See“ erreichte die Gruppe den Chinesischen Garten „Qian Yuan (verborgener Garten)“ inmitten des Botanischen Gartens der Ruhr-Universität Bochum. Durch das Lottental fuhr die Gruppe weiter zum Kultur- und Naturareal „Schlosspark Weitmar“. Nächstes Ziel war der Westpark Bochum mit der Jahrhunderthalle – früher Produktionsstandort für Roheisen und Stahl, heute weitläufige Parkanlage, Erholungs- und Kulturort. Im Pumpenhaus verzehrten nahezu alle Teilnehmer den Klassiker „Ruhrfeuer Gourmet Currywurst mit Pommes frites“. Über die Erzbahntrasse und später am Grummer Bach entlang erreicht die Gruppe rechtzeitig vor einem Regenschauer den Start/Zielparkplatz am Tippelsberg.

Der Link zur Tour

Kettwig

Vom Ruhrgebiet ins Angertal ADFC 2026 Nr. 12 (Pause in Kettwig)

Für heute stand eine spannende und hochinteressante Radtour 
auf dem Programm, die man so nicht alle Tage fährt. Das Naturschutzgebiet Angertal ist im bergischen Land, zwischen Heiligenhaus und Ratingen gelegen. Es ist sehr hügelig und für Radler schon eine kleine Herausforderung. Ein paar - zwar kurze - aber heftige Anstiege machen die Tour für ambitionierte Radler umso interessanter. Daher wurde diese Tour von Guide Bernd Winkelmann in die Kategorie "schwer" eingestuft, so dass sich nur erfahrene Radler herantrauten. 
Wir starteten am MSV - Stadion in Duisburg und fuhren zunächst durch ein waldreiches Gebiet in Richtung Sechs Seen Platte und dann weiter nach Ratingen-Lintorf. Direkt an der Einflugschneise des Düsseldorfer Flughafens sahen wir im Minutentakt die großen Flieger starten und landen. In Heiligenhaus hatten wir mit 230 Höhenmetern den höchsten Punkt der Tour erreicht. Die Landschaft im Angertal ist sehr reizvoll, man fühlt sich wie im Urlaub... Daran konnte auch die baustellenbedingte Umplanung 
(A 44 Angertalbrücke) nichts ändern.

Ab Heiligenhaus ging es auf dem Panoramaradweg Niederbergbahn stetig bergab in Richtung Kettwig/Ruhr. Unsere Mittagspause machten wir im Gasthof Zur alten Fähre, einem schönen Lokal mit Blick auf die Kettwiger Brücke und die Altstadt. Lecker und gemütlich war es hier im Biergarten, alle 22 Teilnehmer der Tour waren hier sehr zufrieden. Nach der Pause fuhren wir immer schön flach auf den Ruhrtal-Radweg nach Mülheim und dann nach Duisburg zum Ausgangspunkt zurück. Auch auf diesem Teil der Tour fuhren wir an zahlreichen Highlights vorbei, deren Namen man gar nicht alle aufzählen kann. U.a. gehören das Gelände der Mülheimer Landesgartenschau, der Wasserbahnhof, Aquarius Wassermuseum und der Schlosspark Styrum dazu.

Statt, wie ursprünglich geplant, vom Innenhafen durch die Stadt 
zu unserem Ziel (MSV Arena) zu fahren, haben wir diesmal die waldreiche Strecke von Raffelberg am Zoo vorbei durch den Duisburger Stadtwald genommen. Eine guter Alternative, um den starken Verkehr in der Innenstadt zu umgehen. Alle Teilnehmer dieser Tour waren sich darüber einig, heute eine SUPERTOUR gefahren zu sein, wie man sie nicht alle Tage findet.
Ein besonderes Dankeschön geht an Heinz Keiten-Schmitz, der als Schlussmann dafür sorgte, das keiner verloren ging und an Bärbel, die wieder einmal für die zahlreichen Fotos sorgte.

 

Der Link zur Tour

Neuer Radtourenflyer des ADFC Bocholt/Rhede vorgestellt

Über 160 Radler und Radlerinnen waren bei der Rück & Vorschau des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs im Landhaus Ridder dabei, um die im vergangenen Jahr gefahrenen Touren noch einmal Revue passieren zu lassen und gleichzeitig Informationen über das neue Tourenprogramm 2026 zu erhalten. Es ist schon seit Jahren Tradition, dass sich Mitglieder und Interessenten des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) bei einem leckeren Grünkohlessen treffen, um sich auf die neue Fahrradsaison einzustimmen.

 

Nach der Begrüßung durch Dieter Guder, dem Sprecher der ADFC Ortsgruppe Bocholt-Rhede gab es einen hochinteressanten Vortrag von Manfred Terhardt aus Oldenburg über seine Radreise entlang des kompletten Grenzverlaufs Deutschland im Uhrzeigersinn. Manfred Terhardt ist ein deutscher Autor, Touristikfachwirt und passionierter Radwanderer, der sich die Erforschung europäischer Grenzregionen verschrieben hat.

 

Radfahren liegt im Trend, Radtouren in Gruppen mit Freunden und Bekannten sowieso. Deshalb ist es keine Überraschung, das der Verkauf von Fahrrädern in den vergangenen Jahren dermaßen anstieg, dass er erstmals sogar um einiges höher lag, als der von Automobilen. Von dieser rasanten Entwicklung profitieren auch die Fahrrad-Clubs, wie der ADFC Bocholt/Rhede. Die Mitgliederzahlen steigen stetig. Von anfänglich 60 Mitgliedern in 2013 sind wir jetzt auf starke 350 Mitgliedern angewachsen, so Tourenleiter Bernd Winkelmann. In dieser Zeit haben wir nicht nur zahlenmäßig enorm zugelegt, es sind auch viele Freundschaften entstanden. Mit Freunden und Gleichgesinnten schöne Stunden auf dem Rad zu verbringen, ist der Anreiz unserer Ortsgruppe.

 

Gespannt waren alle Anwesenden auf das neue Tourenprogramm der hiesigen ADFC-Ortsgruppe. Von Anfang März bis Ende September werden über 60 Touren angeboten, die ins Münsterland, zum Niederrhein, in den niederländischen Achterhoek und ins Ruhrgebiet führen. Die Touren beginnen an unterschiedlichen Startpunkten, meistens in Bocholt. Es gibt aber auch Radtouren mit kurzer PKW-Anfahrt zu einem Startort außerhalb von Bocholt. Neu im Programm sind die regelmäßigen Feierabendtouren, einmal im Monat von Bocholt aus gefahren werden. Zudem werden in Kooperation mit der L-i-A begleitete Fahrradtouren angeboten, die unter sach- und fachkundiger ADFC-Leitung durchgeführt werden. Grundsätzlich werden diese Touren jeweils um 14 Uhr gestartet und führen auf einer 20-30 km langen Strecke auch zu Zwischenzielen mit Einkehrmöglichkeit. Mitglieder und Interessenten können sich ab sofort online über das Touren- und Veranstaltungsportal bzw. der Homepage des ADFC Bocholt/Rhede informieren und zu den favorisierten Touren anmelden. 

 

Die Mitglieder des ADFC Bocholt/Rhede freuen sich auf eine schöne und pannenfreie Radsaison.

Es wurde auch darauf hingewiesen, dass Fahrradfreunde, die kein ADFC-Mitglied sind, jederzeit bei den angebotenen Touren willkommen sind und mitfahren können. Die neuen Tourenflyer sind ab sofort bei der Touristeninformation in Bocholt und Rhede erhältlich und liegen auch an zahlreichen anderen Stellen aus.

 

ADFC Bocholt/Rhede

Bernd Winkelmann

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Nightride (2): das Ruhrgebiet bei Nacht

Nightride 2.0 – das Ruhrgebiet einmal im Dunkeln

 

Nach dem gelungenen Experiment im Vorjahr hatten sich diesmal 19 „Nightbiker“ für die Radtour durch das Revier im Dunkeln angemeldet. Wir trafen uns um 17.30 Uhr am Fuß des Tetraeders in Bottrop. Der imposante Malakowturm der Zeche Prosper II in Bottrop und die Kläranlage an der Emscher waren erste lohnenswerte Zwischenziele. Ein längerer Halt an der zwischenzeitlich erleuchteten Zeche Zollverein war obligatorisch. Über den Nordsternweg ging es hinauf auf die Schurenbachhalde mit einem Panoramablick über die Lichtervielfalt des Ruhrgebiets. Anschließend radelten wir durch die nächtliche Anlage des Nordsternparks. Der erleuchtete Herkules auf dem Nordsternturm war begehrtes Fotomotiv. Die ungewohnt große Anzahl unserer Fahrlichter erfreute die Gastronomiebesucher des Parks und veranlasste sie sogar zu einem kl. Begrüßungsjubel für unsere Gruppe. Der Weg führte uns sodann durch die erleuchteten Häuser der Gartenstadt Welheim zum Tourziel, dem Haldenereignis Tetraeder in Bottrop mit Emscherblick und seiner Lichtinstallation Fraktal. Ein weiteres Mal genossen wir die Aussicht auf das nächtliche Ruhrgebiet. Begeistert waren die Tourteilnehmer aber auch von dem zufällig angetroffenen Männerduett, dass – unterstützt durch passende Musik -  auf der Halde beeindruckende Jonglageübungen mit LED-Leuchtstäbe vollführten. Der Wunsch nach einem weiteren Nightride wurde geäußert. 

Martin Schulten

Die Tour zum Nachfahren: Komoot

Tour zum Udoverssum

Ab zum Udoversum

 

Die Tagestour war als Symbiose aus geführter Radtour und kulturellem Angebot gedacht. 

 

Siebzehn Teilnehmer hatten sich für die in Dinslaken startende Tour, dem Rotbach entlang, durch die Kirchheller Heide, im wahrsten Sinn des Wortes über das Haldenereignis Tetraeder, entlang dem Rhein-Herne-Kanal zur Ludwiggalerie in Oberhausen mit der dortigen Ausstellung „Udo Lindenberg – kometenhaft panisch“ angemeldet. 

 

Für den Besuch der imposanten Ausstellung waren 2 Stunden vorgesehen. 300 Zeichnungen und Bilder konnten sich die Tourteilnehmer in der unterhaltsamen Sammlung „Kometenhaft panisch – Likörelle, Udogramme, nackte Akte & viel mehr“ ansehen. Als erstem Künstler wurde dem Musiker und Maler mit der ihm eigenen Lässigkeit und Ironie das gesamte Museum mit drei Etagen zur Verfügung gestellt. In der benachbarten Panoramagalerie konnten sich Lindenberg-Fans durch Songs aus 40 Studio-Alben hören. 

 

Die Rückfahrt führte entlang der Emscher und über den Rhein-Deich zurück nach Dinslaken.

 

Martin Schulten

Zum Nachfahren: Komoot

Nightride 1 Bilder

NightRide (1): Eine besondere Fahrradtour

Nightride – das Ruhrgebiet einmal im Dunkeln

 

Inspiriert durch Touristikhinweise im Internet bot die Ortsgruppe Bocholt-Rhede am 11.10.2024 eine etwas außergewöhnliche Tour für Radfahrer an, die die Dunkelheit nicht scheuten. 18 Teilnehmer hatten sich bei super Wetterbedingungen auf das „Experiment“ eingelassen. 

Treffpunkt war der Landschaftspark Duisburg-Nord. Von dort fuhr die Gruppe zu Beginn der Abenddämmerung am Rhein-Herne-Kanal entlang zunächst zum Duisburger Innenhafen als Beispiel für einen gelungenen Strukturwandel. Als ehemaliger Hauptumschlaghafen für Getreide wurde er auch als „Brotkorb des Ruhrgebiets“ bezeichnet. Anspruchsvoll wie auch spannend war bei langsam einsetzender Dunkelheit und dem Feierabendverkehr die Fahrt quer durch die Duisburger Innenstand zur Heinrich-Hildebrand-Höhe im Angerpark. Das dortige als Achterbahn nachempfundenen Kunstwerkt „Tiger and Turtle – Magic Mountain“ entfaltete bereits aufgrund seiner beleuchteten Handläufe (880 LED-Lampen) eine eigene Magie. Im Licht der letzten Abendröte zog dann auch die Aussicht auf die bunten Lichter der Landschaft rund um Duisburg die Teilnehmer in ihren Bann. 

Die Rückfahrt führte wieder durch die Innenstadt und einem Teilstück der „HOAG-Trasse“ zurück zum Landschaftspark Nord. Dort wurde zwischenzeitlich das ehemalige Hüttenwerk durch eine einzigartige Lichtinstallation in den Farben rot, grün und blau angestrahlt. Die Teilnehmer waren bereits vor Ort von der Illumination begeistert. Neudeutsch „geflashed“ waren sie jedoch von der Ausdruckstärke ihrer unzähligen Handyfotos.

 

Hermann-Josef war so begeistert, dass er sich noch vor Ort für den nächsten „Nightride“ anmelden wollte, obwohl er noch nicht wusste, wo diese hinführen würde. 

 

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