Fahradtour zu versteckten Schönheiten im Münsterland

 

Wenn Gerda und Heinz-Jürgen Droste eine Fahrradtour planen, steckt da immer etwas Besonderes hinter. So reizte uns die angebotene Tour des ADFC Bocholt-Rhede zum Thema „Versteckte Schönheiten im Münsterland“.

 

Pünktlich um 9.45 Uhr waren alle Teilnehmer mit dem Autos auf dem Parkplatz an der B67 bei Maria Veen und sattelten die Räder. Unser erster Halt war an der Kartause Marienburg in der Bauernschaft Weddern bei Dülmen. Sie ist laut Wikipedia die einzige Kartause in Westfalen. Die Denkmalgeschütze Klosterkirche St.Jacobus d.Ä. dient heute als Pfarrkirche. Die weitere Klosteranlage ist Teil des Anna-Katharinenstiftes Karthaus, in dem Menschen mit Behinderung leben und in den Werkstätten Arbeit finden. Eine wunderschöne gepflegte Anlage.

Wir radelten weiter über gute Radwege, vorbei an gepflegten Bauern-und Pferdehöfen nach Nottuln. Die Blaudruckerei Kentrup hatte leider Betriebsferien, lohnt sich aber auch immer wieder. Kurze Zeit später erreichen wir unser heutiges Ziel: das Cafe Blumenkränzchen in Nottuln. Hie werden keine Reservierungen angenommen, Heinz-Jürgen hatte es arrangiert, dass wir kurz vor der Öffnung dort waren und somit einen super schönen Platz in einem Gartenpavillon bekamen. Welch ein Kleinod, auf dem Lande…ein Tässchen im Grünen oder vielleicht … Bevor die ersten Gäste kamen nutzen wir die Zeit zum Fotografieren. Das war auch gut so, denn kurze Zeit später waren alle Tische belegt und etliche Gäste warteten schon vor dem Eingang. Zu Recht! Das Cafe ist so liebevoll dekoriert und eingerichtet, und die Kuchen sind der Wahnsinn! Da werden wir garantiert noch mal hinfahren.

Unsere Blicke auf die Wetter-Apps und zum Himmel irritierten uns, kaum waren wir losgeradelt, es lag ja noch ein langer Weg vor uns, schüttete es aus Eimern. Nur kurz, reichte aber um gut nass zu werden. Kurze Pause unter Bäumen und weiter ging es. Heinz-Jürgen hatte schon versprochen dass es bergauf und ab gehen wird.

Plötzlich standen wir mitten im Wald, da hilft nur Räder den Berg hoch schieben.

Ein netter Mitradler erklärt uns, wo unsere Schiebehilfe steckt, puh…ohne hätte ich das nicht geschafft. Der Holweg am Daruper Berg ist der letzte noch ehaltene Teil des alten Postweges aus dem 17. Jahrhundert, der von Münster über Darup nach Coesfeld führte. Der schmale Waldweg war gespickt von Baumkobolden, die von Künstlern geschnitzt wurden. Oben auf dem Berg angekommen läuteten die Glocken der Daruper Waldkapelle, in deren Innern sich ein als wundertätig verehrter, vortrefflicher lebensgroßer Kruzifix aus Sandstein befindet.

Wie versprochen geht es bergauf und bergab, mit weitem Blick über die Ausläufer der Baumberge. Nach exakt 70 geradelten Kilometern erreichen wir unsere Autos. Es war wieder einmal eine super schöne Fahrradtour mit ganz besonderen Erlebnissen, wahrhaft versteckte Schönheiten im Münsterland…

Vielen Dank an Gerda und Heinz-Jürgen Droste für immer wieder neue Eindrücke.

Marianne Pastwa-Hondong

 

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